AMI Style in Leipzig präsentiert ihren Zuschauern
spektakuläre Drift Meisterschaft
Was den Besuchern der AMI Style in Leipzig geboten wurde
sucht ihres gleichen, beim Europafinale auf dem Leipziger Messegelände kamen am
9. und 10. April weit über 20.000 Zuschauer voll auf ihre Kosten.
Vor den Meisterschaftsläufen im Shootout Wettbewerb, Mann
gegen Mann, wurden dem Publikum die aus Deutschland, Holland und Frankreich
angereisten Fahrer vorgestellt. Die anschließende Driftshow, bei der auch
Dragan, bekannt durch „Die Autohändler“ bei RTL, als lebende Pylone von
Organisator Alex Gräff im Live-Strip.com BMW umrunded wurde, heizte dem
Publikum richtig ein.
Zahlreiche Fernseh- und Presseberichte vom
Samstagstraining, u.a. bei Pro7, N24 und diversen Tageszeitungen, unterstrichen
das große Interesse an der Europapremiere in Leipzig.
Unser
griechischer Freund Babis fiel vorzeitig aus, seine Servopumpe an der Lenkung
gab den Geist auf. Als Dankeschön für das tolle Publikum, ließ er sein letztes
Gummi in Leipzig auf der Strecke und verabschiedete sich mit einem lauten Knall
kurz vor der Fahrervorstellung.
Der erste Shootout Lauf war Sebastien Cornec gegen Radoslaw
Jasiek. Beide sind schon bei den Testtagen in Bautzen 2010 gegeneinader
gefahren. Für Radoslaw im ALUTEC E30 war es das zweite Driftevent überhaupt.
Sebastien aus Paris dagegen hat schon bei einigen internationalen Driftserien
mitgespielt. Mit 0 Fehlern und 107,08 sec. Konnte der Franzose den Lauf für
sich entscheiden. Mathias Burdinski hatte im zweiten Finallauf die Nase gegen
Uwe Hecktor eindeutig vorne und konnte das „Cyber Engine“ Team vom Platz
fegen.
Robert Höing alias Bob vom „Team Höing“ fuhr das dritte
Shootout gegen David Großmann mit der Startnummer 15. Der Neueinsteiger mit dem
Mazda MX5 steigerte sich schon im Training deutlich, leider reichte das noch
nicht für unseren Bob. Er entschied diesen Lauf für sich mit einer Gesamtzeit
von 114,171 sec. Der Kampf zwischen „Hesse James“ und „Matsche“ aus dem
Erzgebirge war wirklich sehr knapp. Die schwarzen BMW Boliden rauchten was das
Zeug hielt. Ein kleiner Fehler in der „LIQUI MOLY 8“ kostete den Hessen den
Sieg. Die Fahrer des letzten Shootout Laufs waren der Landsberger Joe
Hountondji und der 26 Jährige Pierre Tucholka. Beide fahren in einem NISSAN
Chassis, der „Driftbrother“ Joe mit der Startnummer 7 hat allerdings ein BMW
Herz in seinen Rennboliden verpflanzt. Pierre vom Team „Clutch-Killers“ dagegen
fährt den klassisch, aufgeladenen japanischen Motor. Hier siegte der
erfahrenere Joe mit 0 Fehlern und einer Zeit von 112,27 sec. Great Aight
Startnr. 1 Oliver Harsch 106,336 sec. (0 Fehler)
Startnr. 2 Marcel Descy 122,011 sec. (2 Fehler)
Startnr. 32 Sebastien Cornec 119,736 sec. (3 Fehler)
Startnr. 12 Mathias Burdinski xxx (disqualifiziert)
Startnr. 4 Robert Höing 108,592 sec. (0 Fehler)
Startnr. 7 Joe Hountondji 106,655 sec. (0 Fehler)
Kurz vor den Finalläufen musste Lars Verbraeken , einer
der Top Favoriten, einen technischen Defekt melden. Wirklich schade für Ihn,
aber im Motorsport gehört das nun mal dazu. „Matsche“ mit der Startnummer 8 kam
durch den technischen Defekt von Lars Verbraeken ins Halbfinale.
Die besten 4 Fahrer des „Gymkhana Drift Cup“ Leipzig
standen nun fest. Jetzt war die Spannung am Höhepunkt angelangt. Hier konnte
der kleinste Fahrfehler über Sieg oder Niederlage entscheiden, denn die Zeiten
waren dicht beieinander. Sebastien mit seinem „AS Factory“ Skyline
startete aus dem linken LIQUI MOLY Zelt und fuhr eine sensationelle erste Zeit.
Mathias Dietz der von seinen Freunden nur „Matsche“ genannt wird, war beim
Kampf um Platz 3 zu aufgeregt und holte sich in der „LIVE-STRIP Line“ 3
Fehler ab, das bedeutet 9 Strafsekunden auf die herausgefahrene Zeit. Der
Franzose fuhr ohne Fehler eine Gesamtzeit von 110,268 sec. und siegte gegen die
120,802 sec. des „Pneudealer „-Teams.
In einem wahren Krimi traten Oliver Harsch und Joe
Hountondji im Herzschlagfinale gegeneinander an. Im ersten Lauf um Platz 1
konnte sich Oliver Harsch noch sehr deutlich absetzen, und startete mit 1,6
sec. Vorsprung in den zweiten Lauf. Doch dann behielt Joe im zweiten Lauf die
Nerven und setzte mit einer 53,845 einen fehlerfreien Run hin. Bei Oliver Harsch
kam es zu einem kurzen Abbruch des Drifts, daraus resultierten 3 Strafsekunden.
Aber trotz des Fehlers konnte er sich mit einer Gesamtzeit von 106,066 sec.
hauchdünn auf den ersten Platz schieben.
Oliver Harsch, der neben Lars Verbraeken zu den Top Favoriten
zählte, sagte nach dem Wettkampf: „Ich hätte Lars zu gerne auf der Gymkhana
Drift Strecke geschlagen, aber das holen wir beim nächsten Event auf jeden Fall
nach!
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